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Allgemeine Informationen zum Studium

Wir helfen dir gerne weiter! Schreibe einfach eine Mail mit deinen Fragen an fg-psychologie@unibas.ch!

Du hast zudem folgende Möglichkeiten um Antworten zu finden:

  • Als erstes empfehlen wir dir auf der Webseite der Fakultät für Psychologie nachzusehen, hier findest du alle offiziellen Richtlinien und Benachrichtigungen.
    • Dort findest du die sehr wichtige Studienordnung und Wegleitung (Bachelor Master)
      -> sozusagen der Reiseführer zum Psychologiestudium.
    • Offizielle Dokumente, wie beispielsweise den Studienvertrag für die Bachelor- oder Masterarbeit oder auch Anträge für die Anerkennung eines Praktikums und Verschiebung von Abgabeterminen findest du dort unter der Rubrik „Downloads und Skripte“ auf der Seite Anträge, Merkblätter und Richtlinien (Bachelor Master).
  • Frage in unserer Facebook Gruppe einfach mal in die Runde, vielleicht kann dir jemand gleich weiterhelfen.

 

FAQs zum Studienstart:

Es ist wirklich oft sehr viel und sehr verwirrend! Aber nicht nur für euch. Es ging bereits vielen Studierenden vor euch genauso. Vielleicht findest du hier die Antwort auf die ein oder andere von deinen Fragen :)

Grundsätzlich kann man seinen Stundenplan frei zusammenstellen, es gibt jedoch viele Veranstaltungen, welche man belegen muss, um das Grund-/ Aufbau- / oder Masterstudium beenden zu können. Was einem freigestellt ist, ist in welchem Semester man diese besuchen möchte. Zu beachten gilt jedoch, dass man im ersten Studienjahr nur die Propädeutischen Vorlesungen, sowie die Veranstaltungen Lernen und Geschichte der Psychologie und ausserfakultäre Veranstaltungen belegen darf. Erst nach kompletter Beendigung des Propädeutikums dürfen weiterführende Veranstaltungen der Fakultät für Psychologie besucht werden.

Das erste Jahr besteht hauptsächlich aus Vorlesungen. Da dort abgesehen von den Prüfungen keine Anwesenheitspflicht herrscht könnte man sich den Stoff daher auch zu Hause erarbeiten. Dies wird allerdings nicht empfolen. In den folgenden Jahren wird der Anteil der Zeit, die man an der Uni verbringen muss etwas grösser. Es wird jedoch im ganzen Studium vorausgesetzt, dass man viele Dinge selbstständig zu Hause erledigt.

Grundsätzlich muss man bei Vorlesungen nicht anwesend sein, sondern einfach am Schluss die Prüfung bestehen. Bei Seminaren wird Anwesenheit vorausgesetzt. Die meisten Dozenten erlauben 2 Fehltage. Am Anfang des Studiums besucht man hauptsächlich Vorlesungen, mit der Zeit werden es immer mehr Seminare. Das Masterstudium besteht dann hauptsächlich aus Seminaren mit Anwesenheitspflicht.

Die Prüfungen finden in den allermeisten Fällen in der zweitletzten oder letzten Vorlesungswoche statt. Die Wiederholungsprüfungen der propädeutischen Prüfungen finden während den Semesterferien statt. Ausserdem muss jeder Studierende eine gewisse Anzahl an Kreditpunkten ausserhalb der psychologischen Fakultät erwerben (15-27 KPs). Es ist möglich, dass bei einigen dieser ausserfakultären Veranstaltungen die Prüfungen ebenfalls während den Ferien stattfinden.

Es ist wichtig, möglichst früh und konsequent zu lernen, damit es kurz vor der Prüfung keinen Stress gibt. Bei einigen Vorlesungen ist es sinnvoll, dass man die Literatur vor der Vorlesung liest, damit man während der Vorlesung nur Neues ergänzen muss. Beim Lesen der Bücher steht häufig am Ende des Kapitels eine Zusammenfassung. Liest man diese zu Beginn hat man schon einen guten Überblick und weiss, worum sich das Kapitel dreht. Euer bester Freund während der nächsten Jahre wird der Leuchtstift; habt also immer genug Reserve. Markiert euch nur das Wichtigste! Manchmal sind auch zwei verschiedene Farben sinnvoll. Einer für zentrale Begriffe und einer für die wichtigsten Textstellen.

Gewöhnt euch an einen eigenen Lernplan anzulegen, wann ihr was erledigen möchtet. Organisation ist während des Studiums alles!

Das Studium ist ziemlich aufwendig; trotzdem arbeiten viele noch 20-30% nebenher. Es ist vielleicht sinnvoll in den ersten Monaten des Studiums nicht zu arbeiten, um feststellen zu können, wie sehr euch das Studium fordert bzw. wie viel Freizeit einem zum Arbeiten zu Verfügung steht. Will oder muss man mehr arbeiten, ist es zu empfehlen das Propae auf zwei Jahre zu verlängern.

Es empfiehlt sich die Pflichtliteratur zu lesen, da viele Vorlesungen auf der Literatur aufgebaut sind. Jedoch muss man nicht immer alle vorgeschlagenen Bücher kaufen. Vor allem in der Klinischen Psychologie ist die Pflichtliteratur jedoch sehr zu empfehlen, da die Prüfungsfragen darauf aufbauen. Auserdem kann die empfolene Literatur als vorbereitung für die Statistikprüfung sehr hilfreich sein. Für Dozenten die ihre Vorlesung bereits im Vorjahr gehalten haben, lohnt es sich, Studierende eines höheren Semesters nach ihren Erfahrungen zu fragen um herauszufinden ob sich der Kauf lohnt. Man kann sich die gewünschten Bücher aber auch in der Uni-Bibliothek ausleihen, statt sie zu kaufen (Achtung: häufig vergriffen!). Zudem verkaufen viele Studierende ihre Bücher günstig auf www.unibas.ch/markt oder auf unserer Facebookgruppe.

Wahllehrveranstaltungen sind Veranstaltungen, die vom Studierenden selber ausgewählt werden und nicht zu einem bestimmten Modul gehören. Diese  können sowohl aus dem ausserfakultären Wahlbereich als auch aus einem innerfakultären Modul stammen.

Für das Bachelorstudium ist es Pflicht mindestens 15 Kreditpunkte in ausserfakultären Vorlesungen zu belegen. Man kann alle Vorlesungen besuchen, die keine Zulassungsvoraussetzungen haben (Diese stehen jeweils auf der Veranstaltungsseite im Vorlesungsverzeichnis). Äusserfakultäre Vorlesungen gibt es viele, je nachdem, welchen Master ihr besuchen möchtet oder was eure Interessen sind, könnt ihr euch die spannendsten aussuchen. Interessant sind z.B.:

  • Forensik und Rechtsmedizin an der Juristischen Fakultät
  • Marketing, Human Ressources an der Wirtschaftsfakultät
  • English for Psychology am Sprachzentrum
  • Allgemeine Sprachkurse
  • Vorlesung im Bereich Gender Studies
  • Internettechnologie

Das Propädeutikum kann wahlweise auch auf zwei oder mehr Jahre aufgeteilt werden, dies können die Studierenden per Belegung im Frühjahrssemester selbst steuern indem sie die Kurse und damit die dazugehörige Prüfung wählen oder nicht. Zu beachten gilt, das man im ersten Studienjahr nur die Propädeutischen Vorlesungen sowie die Veranstaltung Lernen und Geschichte der Psychologie oder ausserfakultäre Veranstaltungen belegen darf. Erst nach Bestehen des Propädeutikums dürfen weiterführende Veranstaltungen der Fakultät für Psychologie besucht werden.

Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite der Fakultät für Psychologie.

Jede propädeutische Prüfung kann einmal wiederholt werden. Die Nachholprüfungen finden einige Wochen nach den ersten Prüfungen statt. Besteht man jedoch auch bei den Nachholprüfungen eine Prüfung nicht, ist man vom Psychologiestudium in der ganzen Schweiz ausgeschlossen.

Fragt Studierende der höheren Semester oder bildet Lerngruppen.
Es ist fürs Lernen sinnvoll, wenn man eigene Zusammenfassungen schreibt, da man sich beim Zusammenfassen intensiv mit dem Stoff auseinandersetzt. Zudem weiss man selbst, was man schneller vergisst und welches Wissen schon vorhanden ist und nicht mehr gelernt werden muss.

Vom Aufwand her sind sicher Statistik und Klinische Psychologie am intensivsten. Statistik erfordert v.a. viel Zeit für die Übungen. Zudem werden für die klinische Psychologie meist mehrere Bücher als Pflichtliteratur angegeben. Diese zwei Veranstaltungen bilden wahrscheinlich den grössten Stoffumfang. Die Biologischen Grundlagen der Psychologie sind für Studierende ohne Vorwissen sehr Lern- und Zeitintensiv. Aber auch die anderen Fächer sind vom Lernaufwand nicht zu unterschätzen.

Ratschlag der FG: Das Wichtigste ist euer Zeitmanagement!

Das ist sicherlich individuell verschieden. Die einen schreiben Zusammenfassungen, andere arbeiten mit Karteikärtchen, bilden Lerngruppen, zeichnen Mind-Maps und wieder andere brauchen erst den Stress kurz vor den Prüfungen, um richtig in Schwung zu kommen.

Es ist sinnvoll, wenn man die verschiedenen Medien und angebotenen Materialien nutzt, das heisst, die Folien bearbeitet, diese mit dem Wichtigsten aus der Vorlesung ergänzt und auch intensiv mit den Büchern arbeitet.

Es ist empfehlenswert sich regelmässig vorzubereiten. Von vielen Dozierenden wird erwartet, dass man zur Veranstaltung Texte und Literatur liest. Da können schon einmal 100-200 Seiten pro Woche oder mehr zusammenkommen. Liest man diese Texte erst kurz vor den Prüfungen ist das kaum zu schaffen. Zudem ist es sinnvoll, die Folien und Skripte mit dem Wichtigsten aus der Literatur zu ergänzen, damit diese schon vollständig und fürs spätere Lernen fertig sind.

Man sollte außerdem die Semesterferien gut zum Wiederholen und Lernen nutzen, damit zumindest der Stoff des 1. Semesters schon einigermassen sitzt und nur noch vor der Prüfung repetiert werden muss. Auch bei diversen Statistik-Übungen ist es sicher angebracht, sie noch einmal zu rechnen und vor allem regelmäßig ins Tutorat zu gehen.

Das Projektseminar findet im dritten und vierten Semester des Psychologiestudiums statt; der erfolgreiche Abschluss ist Voraussetzung für die Bachelorarbeit. Im Projektseminar wird in einer Kleingruppe (meist vier Personen) eine Psychologiestudie geplant, durchgeführt und ausgewertet.

In der Gruppe erarbeiten die Studierenden, unter der Anleitung einer Projektbetreuungsperson, jeweils eine eng umgrenzte Forschungsfrage zunächst theoretisch. Danach erstellt man einen passenden experimentellen Versuchsplan, erhebt die Daten, wertet diese statistisch aus und fasst sie anschliessend in einem schriftlichen Bericht zusammen. Die Früchte der Arbeit werden in Form eines Posters oder Referats an der Tagung experimentell arbeitender Studierender (TeaS) präsentiert, welche einmal jährlich an der Fakultät statfindet.

In der Informationsmail zum Projektseminar zu Beginn des Semesters werden die möglichen Themen aufgelistet. Wollen in der ersten Plenumssitzung mehrere Gruppen dasselbe Thema bearbeiten, wird gelost.


Fragen zur Bachelorarbeit:

Überlege welcher Themenbereich dich interessiert; suche Literatur hierzu; nimm ein Teilgebiet und grenze dieses auf eine möglichst klare Fragestellung ein. Habe keine Angst, dass es nicht genügend Literatur gibt. Wenn du dich intensiv in das Thema einarbeitest, wirst du bald zu viel Material haben. Bespreche dich zudem mit deiner Betreueungsperson.

Die einzelnen Abteilungen haben gute Richtlinien mit vorgeschlagenen Zeitplänen. Diese findest du auf der Fakultäts-Homepage in der Rubrik „zweites und drittes Bachelorjahr„.

Falls du in den ersten 6 Semestern nicht alle 180 Kreditpunkte erreicht hast, kannst du ohne Probleme weitere Semester anhängen um den Bachelor abzuschliessen. Insbesondere wenn du neben dem Studium arbeitest kann es manchmal sogar sinnvoll sein den Bachelor in mehr als 3 Jahren zu machen.

 


Fragen zum Master:

Eine Pause ist zwischen Bachelor und Master im Prinzip immer möglich und kann je nach dem, was man macht, auch sinnvoll sein.

An der Universität Basel schon. Du kannst jeweils im Herbst- und im Frühlingssemester eine der drei angebotenen Mastervertiefungsrichtungen beginnen.

Auf der Webseite der Fakultät für Psychologie kannst du dich über die verschiedenen Masterschwerpunkte informieren. Prinzipiell sind alle gleich aufgebaut. Am Besten du schaust auf der jeweiligen Seiten der Abteilungen oder im Vorlesungsverzeichnis nach, um einen Überblick über die Angebote zu erhalten. Zusätzlich kann es interessant sein, sich über die Studienordnungen und Masterprojekte im Allgemeinen zu informieren.

Auf der Webseite der Fakultät in der Rubrik Masterstudium und spezifischere Infos auf den jeweiligen Abteilungsrubriken (PEPSWEKNWMMI) sowie bei den Dokumenten zum Masterstudiengang.


Weitere Fragen und Informationen findet ihr auf der Homepage der Fakultät. Und wir als Fachgruppe freuen uns auch immer auf eine Kontaktaufnahme eurerseits!